27 Januar 2020

Wie der perfekte Lebenslauf aussieht

Der Lebenslauf gilt als wichtigstes Dokument im Bewerbungsprozess und damit eben auch als Eintrittskarte in die engere Kandidatenauswahl. Mit den folgenden Tipps landest du zwar noch nicht deinen Traumjob, kommst ihm aber in jedem Fall ein Stück näher.

CV, Lebenslauf – was ist das eigentlich?

Dein Lebenslauf gibt Auskunft über deinen bisherigen Werdegang allesamt deiner beruflichen Stationen, akademischen Qualifikationen sowie weiterer Kenntnisse und Hobbies. Es ist der erste Eindruck, den dein potentieller Arbeitgeber von dir bekommt – und wie sagt man so schön, der zählt.

Wie soll das gehen?

Je nach Alter und Karriere kann da natürlich einiges zusammenkommen. Dennoch besagt die goldene Regel, dass ein Lebenslauf sich auf ein bis zwei Seiten beschränken sollte. Weniger ist mehr: du hast keinen Raum für Zwischentöne, sondern solltest du dich kurzhalten. Stichworte genügen oftmals. Was du ansonsten beachten solltest, kurz und knapp:

Dos:

Sei spezifisch: Mittlerweile übernimmt vor allem in größeren Firmen eine Software die Vorauswahl, bei der etwa die Hälfte der Bewerber ausgesiebt wird. Achte deshalb auf die Schlagwörter, Fähigkeiten und Qualifikationen in der Stellenausschreibung.

Sei ehrlich: Lügen haben kurze Beine. Wenn in deinem Lebenslauf steht, dass du die französische Sprache beherrscht, sollte sich das auch nicht nur auf „Bonjour“ beschränken.

Fehler vermeiden:falls du den Job in keinem Fall bekommen möchtest, lässt du Rechtsschreib- und Grammatikfehler in deinem Lebenslauf.

Dont’s:

Sei schüchtern: Dein Lebenslauf ist dein persönliches Branding. Mache deshalb unmissverständlich klar weshalb du die perfekte Wahl für die Stelle bist.

Gib an:das gilt vor allem bei deiner Zeugnisnote. Ein 1,0 Schnitt mag direkt nach dem Abitur noch Wunder wirken, zu späteren Stunde zählt aber vor allem deine berufliche Erfahrung.

Inkludiere alles:Dein Leben könnte deinen Lebenslauf schnell sprengen, beschränke dich deshalb auf die Informationen, die wichtig sind für die Stelle.

Got it. Aber wo fange ich überhaupt an?

Hierzulande hat sich der tabellarische Lebenslauf als Standard durchgesetzt und folgt dabei einer einfachen Aufteilung: am linken Seitenrand finden sich die zeitlichen Angaben, rechts daneben die zugehörigen Daten des jeweiligen Zeitraums. Stichwort Rückwärtsgang: verwende die umgekehrte chronologische Reihenfolge und positioniere deine neuesten und wichtigsten Erfolge ganz oben.

Wie sieht das Ganze am Ende aus?

So wie der Inhalt sollte auch das Design am Ende zu deiner angestrebten Stelle passen. Während du dich in kreativen Berufen bereits entsprechend austoben kannst, solltest du es in klassischen Branchen mit dem Design in übertreiben.

Zwei wichtige Fragen zum Schluss:

Was mache ich mit Lücken im Lebenslauf?

Sag‘s wie es ist! Heutzutage haben die wenigsten eine lupenreine Vita. Dennoch solltest du alle Unterbrechungen von m ehr als ein bis zwei Monaten erklären können. Lege die Tatsachen auf den Tisch und beschreibe inwiefern du anderweitig tätig warst bzw. mit was du dich in dieser Zeit beschäftigt hast.

Wie steht es denn um das Foto?

Hier scheiden sich die Geister. Während in den USA und Großbritannien Antidiskriminierungsgesetze Fotos auf dem Lebenslauf grundsätzlich verbieten, darf hierzulande nur nicht danach gefragt werden. Die meisten Bewerber schicken es dennoch mit – einen sympathischen Eindruck könntest du damit auch allemal erwecken. 

Unterm Strich

Der erste Schritt ist immer der schwierigste, doch ist es zeitgleich die beste Möglichkeit, um zu zeigen was du draufhast. Wir glauben an dich!