27 Januar 2020

Warum Meditation gut für Körper und Geist ist

eine Frau meditiert

Während man es früher meist nur mit Mönchen in Verbindung brachte, zählt Meditation wohl zu den Buzz Words unserer Zeit. Ein chinesisches Sprichwort besagt, dass jeder Mensch täglich mindestens 20 Minuten meditieren sollte. In stressigen und arbeitsreichen Phasen, sollte man dieses Zeitfenster sogar auf eine Stunde ausrichten. Welche Vorteile Meditation mit sich bringt, erfährst du hier.

Was ist Meditation?

Du sollst dich zwar entspannen, um das Ziel der Meditation zu erreichen. Meditation an sich, ist aber keine Entspannungstechnik. Vielmehr gilt Meditation als Ausdruck eines bestimmten Bewusstseinszustands. Denn es ist ein Zustand, der dir die Kontrolle deiner Gedanken, Gefühle und Energieströme ermöglicht. Ohne die persönliche Erfahrung ist es meist jedoch schwierig diese Faszination zu verstehen.

Warum sollte ich medititeren?

Es dient als Werkzeug, um die eigene Aufmerksamkeit aktiv zu lenken und sich von Körper sowie Geist zu lösen. Es schult dich deine Aufmerksamkeit zu kontrollieren und somit letztendlich auch zu beeinflussen wie du die Welt wahrnimmst. Denn es lässt dich hinter das Ego, den Verstand und den Körper blicken. Wenn das Ganze noch ein wenig unplausibel klingt, dann stell dir einfach vor, dass die Meditation dir die Möglichkeit gibt klarer und präsenter zu werden. Du lernst deine Gedanken zu kontrollieren, indem du ihnen die Aufmerksamkeit entziehst und eben nicht auf sie reagierst.

Wie erreiche ich diesen Zustand der Meditation?

Ob du es glaubst oder nicht, unser Geist hat einen natürlichen Drang zur Meditation, wenn wir ihm die Gelegenheit und passenden Objekte dafür bieten. Oftmals wird der Atem als Brücke genutzt, da er bewusst von unserem Verstand gelenkt werden kann. Es gibt jedoch unterschiedliche Techniken und Ausprägungen wie zum Beispiel die Visualisierung oder das bewusste Beobachten. Welche Meditationstechnik die Optimale für dich ist, kommt letztendlich auf dich an. Während körperorientierte Menschen durch körperliche Techniken wie den Tanz den Zustand der Meditation erreichen können, ist es bei herzorientieren Menschen oftmals leichter mit Gebeten oder bei intellektorientieren Menschen, die Atmung.

Wie erlerne ich die Meditation?

Du kannst natürlich für dich selbst meditieren. Apps wie Headspace oder Calm können dir dabei helfen. Ein Besuch im Meditationskurs kann sich aber auch lohnen, da du dort systematisch die Techniken erlernst und somit bereits nach einigen Wochen oder Monaten die Sensation spüren kannst. Aber keine Sorge – es  genügen bereits wenige Einheiten, um kognitive Fähigkeiten, wie Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich zu verbessern. Im Laufe der Zeit und mit der Übung können diese Empfindungen außerhalb der Meditationssitzungen anhalten.

Wie oft soll ich meditieren?

Es gibt keine richtige Antwort auf diese Frage. Generell gilt, jede Meditation ist besser als keine Meditation. Wenn du also nur einmal pro Woche meditieren kannst, sollte dies dich nicht daran hindern überhaupt anzufangen. Es kann sich auch lohnen das Ganze erst einmal wöchentlich zu starten und die Anzahl der Sitzungen nach und nach zu steigern. Sobald du spürst wie hilfreich Meditation im Bezug auf den Stressabbau und dein körperliches Wohlbefinden sein kann, wirst du die Häufigkeit wahrscheinlich sowieso von alleine erhöhen. Pro Tipp: Am besten meditierst du immer zur gleichen Zeit, denn so kannst du dir eine Gewohnheit aufbauen, die sich leicht in deinen Alltag integrieren lässt.

Unterm Strich

Für viele mag Meditation noch immer esoterisch oder gar religiös wirken. Doch die Vorteile liegen klar auf der Hand und Ausprobieren kann in keinem Fall schaden. Du musst dich nur unvoreingenommen der ganzen Sache hingeben und natürlich ein wenig Geduld mitbringen. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.