12 März 2020

Keep it cool: Wie du trotz Nebenjob nicht ausbrennst

Wir Deutschen haben so viele Nebenjobs wie noch nie zuvor. Mehr als drei Millionen gehen vor oder nach der Arbeit noch einer weiteren Tätigkeit nach. Zusätzlich zu einer 40-Stunden Woche kann das einen aber auch schnell überfordern und ausbrennen lassen. Damit das nicht passiert, haben wir einige Tipps für dich.

Liebe, liebe, liebe was du tust.

Bei dem ganzen Stress kann die Leidenschaft schnell auf der Strecke bleiben. Doch genau sie ist es, die deinen Nebenjob antreibt. Wenn du nicht mit ganzem Herzen dabei bist, lohnt es sich auch oftmals nicht die zusätzliche Zeit zu investieren.  „Mache dein Hobby zu Beruf…“ – ja, manchmal darf man eben doch zu alten Sprichwörtern zurückgreifen.

Bleibe realistisch.

Nur weil du dich entschieden hast nebenbei zu arbeiten, heißt das nicht, dass deinen eigentlichen Job vernachlässigen sollst. Im Gegenteil, dieser hat durchweg Priorität. Oder willst du auf das Einkommen verzichten? Sei dir also bewusst, wie viel Zeit dir darüber hinaus wirklich zur Verfügung steht. Pro Tipp: anstatt an der Quantität zu schrauben, fokussiere dich lieber auf die Qualität.

Zurück zum guten alten Stundenplan.

Dein Zweitjob macht dir hoffentlich so viel Spaß, dass du die Zeit dabei schnell vergisst. Dennoch ist es wichtig sich Auszeiten zu gönnen – in denen du anderen Tätigkeiten nachgehst und deine Gedanken komplett loslässt. Ja, auch Gespräche mit Freunden über deine Jobs sind dann tabu. Damit dir das auch wirklich gelingt, legst du dir am besten einen strikten Zeitplan fest.

Nutze kleine Zeitfenster.

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Statt deine Aufgaben aufzuschieben, nutze selbst kleine Zeitfenster, um an deinem Nebenjob zu arbeiten. Egal ob du eine halbe Stunde früher aufstehst oder ihm zehn Minuten deiner Mittagspause widmest, es ist allemal besser als das ganze Woche damit zu verbringen. Bedanken kannst du dich später!

Verstehe den Wert deiner Zeit.

Nicht alle Chancen sind gleich. Auch wenn du zu Beginn am liebsten auf allen Hochzeiten tanzen würdest, deine Zeit wird das definitiv nicht zulassen. Sei deshalb smart was deine Zeit angeht. Nutze die Möglichkeiten, welche das größte Potential versprechen. Klar, mag sich das über die Zeit verändern. Aber wie sagt man so schön: es geht um das hier und jetzt.

Gönn dir eine Pause.

Du stehst früh auf, arbeitest den Tag über auf Hochtouren, um nach Feierabend nicht die Füße hochzulegen, sondern dich um dein zweites Standbein zu kümmern. So viel sei sicher, ohne Pausen landest du damit direkt im Burnout. Also nimm dir die Zeit auch mal durchzuatmen. Gehe spazieren, gönn dir ein Dinner mit deinen Freundinnen und schmeiße den Haushalt gemeinsam mit deiner Lieblingsmusik.

Verstehe woher du deine Energie nimmst.

Während introvertierte Menschen ihre Batterien aufladen, indem sie Zeit alleine verbringen, brauche Extrovertierte den Umgang mit Menschen. Dieses Verständnis über sich selbst zu haben und zu wissen wer man ist und wie man tickt, ist unabdingbar, um langfristig erfolgreich zu sein.

Unterm Strich

Wählen den Weg, den du liebst, ansonsten werden sich die zusätzlichen Stunden schnell wie eine große Last anfühlen. Dein Nebenjob sollte aufregend und nicht anstrengend sein. Arbeite also nicht härter, sondern besser aka produktiver.